Bonjour

liebe Besucherin, lieber Besucher dieser Seite!

Braucht diese Welt mein Wandergeschreibsel?

Die Welt vermutlich nicht, aber ich.

Indem ich meine Touren aufschreibe, gebe ich dem Flüchtigen eine feste Gestalt. Ich halte es über den Augenblick hinaus fest, und das nicht nur für mich selbst.

Jeden dieser Tourentage gibt es so nur einmal. Deshalb ist jede Tour nur auf ihre eigene unverwechselbare Weise erzählbar. Dazu kommt, dass ich mich mit jedem Blogeintrag  selber ausstelle. Denn ich berichte darin auch von meinen Schwächen. Diese Mängel sind, mit einer gewissen Begeisterung und Sympathie betrachtet, mein eigentlicher Reichtum.

Hinzu fügt sich, dass ich ein begnadeter Bewunderer bin. Ich lerne mit jeder Tour die Welt immer besser kennen und trotzdem wird mein Staunen größer und nicht kleiner. Das nenne ich die Zen-Haltung beim Wandern, jeder Augenblick ist neu. Meist gelingt er mir, dieser Weg des neugierigen Anfängers.

Warum im Blog?

Die zeitgmäße Aufbereitung einer Bergtour findet nicht mehr im handgeschriebenen Tourenbuch (dies hat aber nichts von seinem Reiz verloren) und einem Fotoalbum statt, sondern digital im Netz. Die Vorteile liegen auf der Hand:

Solch ein Blog eignet sich wunderbar, Texte und Bilder miteinander zu verknüpfen. Dazu kommt noch die chronologische und thematische Ordnungsmöglichkeit. Weiters finde ich die Suchfunktion nach einzelnen Begriffen hilfreich. Praktisch ist auch die Verfügbarkeit dieses Tourenbuches – nämlich überall dort, wo es einen Internetzugang gibt.

Warum Monsieur Peter?

Die Namen der Tourenbücher im Netz setzen sich zumeist aus Vornamen in Verbindung mit beliebigen Bergassoziationen zusammen. Da es für die Namensgebung zum Glück keine „Vorschrift“ gibt, nenne ich mein Tourenbuch einfach „Monsieur Peter“.

Der frankophile Anstrich folgt einer Laune, und am ehesten begründet er sich aus meiner Zuneigung zur französischen Lebensart und vor allem zur Literatur wie z.B. meiner freudvollen einjährigen Beschäftigung mit Marcel Proust und seinem Werk „A la recherche du temps perdu“ (7 Teile, erschienen 1913-27; deutsch „Auf der Suche nach der verlorenen Zeit“).

Wie hätte der Bhoedlmoserslog sonst noch heißen können?

Da viele meiner Wanderungen in der Steiermark stattfinden, könnte dieser Blog auch styriaphil sein und irgendetwas mit „Hödlmoser“ im Titel heißen. Aber letzlich sind Namen wirklich nur Schall und Rauch, und es kommt nicht auf die Titulierung an.

 

 

 

Was ich sonst noch sagen will:

Es ist mein privater Blog und ich vertrete darin meine persönliche Meinung. Ich sehe mich als Wander-Dilettanten im guten Sinne. (Ein Dilettant – italienisch dilettare aus lateinisch delectare „sich erfreuen“- ist ein Nicht-Fachmann, Amateur oder Laie. Der Dilettant übt eine Sache um ihrer selbst willen aus, also aus privatem Interesse oder zum Vergnügen.) (http://de.wikipedia.org/wiki/Dilettant)

Ich schreibe hier über meine Wanderungen und dabei auch immer wieder über Themen, die mir dabei in den Sinn kommen und mich beschäftigen. Ich verfasse meine Texte in der mir eigenen Weise und gestalte Formulierungen, wie es mir gefällt. Ich erhebe keinen Anspruch auf Perfektion und Unfehlbarkeit, diesen Anspruch habe ich auch in meinem Leben außerhalb des Netzes aufgegeben und lebe seither um ein Vielfaches gesünder.

In diesem Sinne…

…au revoir et a bientot!

Peter Sonnleitner