Bauernboden mühsam

Wir haben den Bauernboden schon fast aus allen Himmelsrichtungen bestiegen. Der Aufstieg vom Bahnhof Großhollenstein fehlt aber noch – aus gutem Grund: weit ist es, sehr weit…


An einem Tag mit durchwachsener Wetterprognose wollen wir diese Besteigungslücke schließen und gleich drei von uns unbestiegene 1000er Gipfel mitbesteigen – ganz im Sinne der einzig gültigen Liste der wanderbaren Tausendergipfel Niederösterreichs nach Paulis Tourenbuch.

Gleich zu Beginn ein dunkler Blick zum Kothaufenberg (1000 m) die sichtbare Forststraße ist neu und in den Wanderkarten noch nicht verzeichnet.

Ich habe Probleme mit meinem Fotoapparat und nur wenige Fotos sind annähernd brauchbar. Darum wird dieser Bericht mehr eine Beschreibung zur Erinnerung an die erfolgten Besteigungen.

Wir gehen über die Annahütte zum Planeck. Das Planeck ist ein abfallender Rücken der  zum Scheingipfel des Scheibenstein (1187 m) führt. Siehe Foto.

Der Rücken endet aber in senkrecht abfallendes Gelände.

Dafür gibt es einen herrlichen Ausblick.

Bauernboden_003 (CC)

Gipfelidentifikation mit GPS

Wir steigen über den Kleinen Schneekogel (1344 m) zum Großen Schneekogel (1373 m) um dort ein wenig zu Jausnen.

Das Wetter bessert sich zunehmend aber gleich auch wieder verschlechtert es sich zunehmend um sich dann wieder zunehmend zu bessern um kurz darauf sich wieder…

Blick zwischen Gamsstein und Stumpfmauer zum Großen Buchstein.

Bauernboden_011 (CC)

Unser Weiterweg führt über den Rücken zur Rotmauer.

Der Anstieg gestaltet sich etwas rustikal und direkt.

Diese steindurchsetzten Wiesenkämme mag ich sehr.

Bauernboden_015 (CC)

Rotmauer (1330 m) unser zweiter bis  dato unbezwungene Gipfel.

Rotmauer mit Laubfrosch.

Bauernboden_018

Der Weiterweg ist zaungeprägt und damit fad. Hier sind wir schon am Gipfel des Gitzenkopf (1328 m). Auch das Hahnköpfl (1225 m) nehmen wir im Abstieg noch mit und sogar zum Schmaleck gehen wir noch weiter.

Es gibt zu dieser Runde nicht viel anzumerken. Von der Forststraße im Aufstieg verlaufen wir uns am Punkt 988 kurz und baden das mit einem steilen, mühsamen Grabenaufstieg wieder aus. Den Rückweg bestreiten wir fast vom Schmaleck weg auf der Forststraße. Nach 20 km ist uns nicht mehr so nach Unterholz und ähnlichem.

Im Anstieg ca. 1135 Hm und zurückgelegte Entfernung ca. 26,5 km.

Senf dazu? Sehr gerne!

blog@monsieurpeter.at

Meine Quellen

Ausschnitt aus Karte 4309, Österreich digital. ©Kartografie: Kompass-Karten GmbH, Lizenz-Nr.8-0512-ILB.

Steffan/Tippelt (1977): Ybbstaler Alpen. AV-Führer, Bergverlag Rother, München.

 


Darf’s ein bisserl mehr sein?

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Besonders Umtriebige können auch noch im Tourenbuch und der Gipfelliste stöbern oder auf der Tourenkarte herum strawanzen.